"Bloss keinen Sex!" Der Vorwurf der Asexualität an die Lolita-Mode

14.9.14

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"Kawaii - Hauptsache süss" - Artikel von Katja Fischer de Santi


"Kawaii - Hauptsache süss" titelte der am 22. März 2014 auf Tagblatt online (St Galler Tagblatt) erschienene Artikel von Katja Fischer de Santi. In ihrem Artikel wirft Fischer de Santi einen Blick auf die japanische "Niedlichkeit".

Dazu erwähnt sie schon im Vorspann die japanischen "Sweet Lolitas" und schreibt, dass jene mit Hilfe von viel Schminke und "rosaroten Kostümen" alles tun würden um das Erwachsenwerden heraus zu zögern. Im ersten Abschnitt des Artikels wird sodann von Mojoto, einer 17-jährigen japanischen Sweet Lolita gesprochen. Es wird eine Aussage Mojotos aufgegriffen, wonach diese sich wünscht grössere Augen und ein runderes Gesicht zu haben. Ausserdem wolle sie nicht schwitzen, dies sei einer Puppe unwürdig. Mojotos Kleidungsstil wird etwas beschrieben: Der Artikel spricht von Rosa Schleifen, Rüschen und Herzchen.

Im zweiten Abschnitt geht Fischer de Santi dazu über vom Ideal des "Niedlichen" zu sprechen, welches Japan zu beherrschen scheint. Sie erwähnt Hello Kitty, welches zu den beliebtesten japanischen Exportwaren gehört, japanische Stickerfotos (Purikura) und den "Tempel der Niedlichkeit" Cute Cube Harajuku. "Süss" oder "niedlich" - also "kawaii" - zu sein, sei das grösste Kompliment, welches man an eine junge Japanerin machen könne. Damit geht der Artikel in diesem Abschnitt auf das japanische Frauenbild ein.

Der dritte Abschnitt titelt "Eine süsse Industrie" und spricht davon, dass es für Mädchen wie Mojoto eigene Kleidermarken, Cafés und Schminkanleitungen gibt. Fischer de Santi schreibt sodann, kontrastierend, dass Mojoto niemals Alkohol trinken würde und, dass sie und ihre Freundinnen Sex grässlich fänden. Sie seien damit nicht die einzigen, überhaupt gebe es eine grosse Anzahl japanischer Jugendliche, die das Zölibat, vielleicht als eine Gegenbewegung zur allgemeinen Sexualisierung der Gesellschaft, als erstrebenswert erachteten. Fischer de Santi schreibt von der "sexuellen Enthaltsamkeit als Möglichkeit das Erwachsenwerden möglichst lange herauszuzögern".

Mojoto und ihre Freundinnen werden im vierten Abschnitt des Artikels mit den "living dolls" in Verbindung gebracht und es wird erläutert, dass Soziologen der Meinung seien, dass solche Frauen "Puppenkleider" tragen um ihre eigene Persönlichkeit und Fehlerhaftigkeit zu verstecken.

Schliesslich wird im letzen Abschnitt, welcher "Schweizer Lolita" titelt von Venus Palermo gesprochen und Fischer de Santi schreibt, dass das Phänomen der Sweet Lolita auch ausserhalb Japans seine Anhängerinnen gefunden habe. Palermo verkörpere perfekt das japanische Schönheitsideal.


Die Problematik hinter Fischer de Santis Artikel


Wer meinen letzten Post "Zu Vladimir Nabokovs "Lolita" und seiner Verwechslung mit der Lolita-Mode" gelesen hat, wird sich wohl schon denken können, weswegen es mir ein Anliegen ist zu Fischer de Santis Artikel auf Tagblatt online Stellung zu beziehen.

Dieser Artikel ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel dafür wie der Begriff der Lolita-Mode durch die Medien immer und immer wieder in falsche Zusammenhänge gebracht wird.
Bevor ich jedoch auf die fehlerhafte Begriffsverwendung in "Kawaii - Hauptsache süss" eingehe, möchte ich doch erwähnen, dass Fischer de Santi durchaus nicht die erste und einzige Autorin ist, welche die Lolita-Mode nicht sexualisiert (wie es oft in den Fällen, in denen sie nur mit Nabokovs Roman in Verbindung gebracht wird, geschieht) sondern gerade umgekehrt von der Asexualität der Träger/innen spricht.

Galileo Spezial (Staffel 6 Folge 72) vom 16.03.2014 zeigte unter dem Titel "Jugendkulturen: Zwischen Rausch und Revolte" einen Bericht über die japanische Lolita-Modeträgerin Ai und ab 22:00 Minuten bis ca. 23:40 Minuten der Sendung wird auf das Thema Sexualität eingegangen, wobei Ai sagt, dass es ihr weitaus wichtiger ist sich als Lolita zu fühlen als einen Freund zu haben. Reporter Tillo sagt dann auch, dass die Lolitas, welche er getroffen hat keine Versuchung für alte Herren darstellten, sondern viel mehr Märchenfiguren seien. Es wird von der asexuellen Märchenwelt gesprochen, in welche sich die Träger/innen der Lolita-Mode flüchteten.


Ai - aus der Galileo Spezial Folge
Ich finde die Art wie sie Lolita trägt ja toll!
Quelle: C-7zS-lh.png


Fischer de Santi und vielleicht auch die Macher der 72. Folge von Galileo Spezial hatten vielleicht wenig Ahnung welche Problematik sie eigentlich ansprachen in dem sie die Lolita-Mode mit Asexualität in Verbindung brachten.

Tatsächlich ist es ihnen nicht einmal vorzuwerfen, tendiert doch die Lolita-Szene selbst dazu sich sexuellen Themen zu verweigern und behauptet nur zu gerne, dass der Begriff "Lolita" fälschlicherweise zur Bezeichnung für diese Mode wurde.

In meinem Post "Zu Vladimir Nabokovs "Lolita" und seiner Verwechslung mit der Lolita-Mode" habe ich es vielleicht noch nicht angesprochen, aber vielen Lolitas ist es durchaus unangenehm mit Nabokovs Werk in Verbindung gebracht zu werden. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass Nabokovs Roman und die Bezeichnung unseres Modestils mehr gemeinsam haben, als vielen Lolita-Mode-Trägerinnen Recht ist. Interessant zu dieser Problematik ist eine Lektüre des Posts "Why Is Lolita called Lolita? - Does Lolita-Fashion Have Anything To Do With Nabokov?". Ich werde die Ansätze in diesem Post demnächst sicher einmal in einem eigenen Post würdigen, sie entsprechen nämlich teils sehr genau dem was ich bisher herausfinden konnte.

Nun jedoch zurück zum Ausgangspunkt - Fischer de Santis Artikel und ihrer fälschlichen Verwendung gewisser Begriffe.


Noch einmal: Lolita-Mode ist nicht gleich Lolita-Komplex und Lolitatypus


Der Hauptgrund weswegen ich auf Fischer de Santi Artikel eingehe, ist, dass in diesem Text eine Vermischung der Lolita-Mode mit der Kindfrau, die man offenbar nun, um wieder einmal einen Anglizismus in die deutsche Sprache einzuführen, als "living doll" bezeichnet, passiert. 

Wie ich schon in "Zu Vladimir Nabokovs "Lolita" und seiner Verwechslung mit der Lolita-Mode" erwähnt habe, ist es mir gar nicht so schleierhaft, weswegen man eine Verbindung, besonders zwischen dem Sweet Lolita und den Kindfrauen, dem Lolitastil oder auch Lolitatypus macht. 
Es ist jedoch nicht richtig, denn es handelt sich trotz einiger Parallelen um zwei verschiedene Dinge. 

Im letzten Abschnitt ihres Artikels spricht sie schliesslich davon, dass "das Phänomen der Sweet Lolitas auch ausserhalb Japans Anhängerinnen gefunden" hat und bringt als Beispiel Venus Palermo. Hier und auch schon in "Zu Vladimir Nabokovs "Lolita" und seiner Verwechslung mit der Lolita-Mode" habe ich den Unterschied zwischen Sweet Lolita und Mädchen wie Venus Palermo aufgezeigt. Fischer de Santi war dieser Unterschied wohl nicht bekannt. 


Und noch einmal - Venus Palermo
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Für einen Aussenstehenden mögen die Unterschiede nicht wirklich ersichtlich sein, für eine Trägerin der Lolita-Mode geht es aber nicht an mit dem erotisierten Bild der Kindfrau verwechselt zu werden.
Das liegt bei manchen Lolitas daran, dass sie nicht gerne mit Sexualität konfrontiert werden (tatsächlich gibt es solche Menschen und das ja nicht nur in der Lolita-Szene). Bei anderen, wie mir zum Beispiel, liegt es jedoch daran, dass ich die Lolita-Mode als einen Kleidungsstil betrachte und damit gar nicht versuche irgendeinem Ideal gerecht zu werden. Ich trage diese Mode, weil ich sie schön finde, nicht weil ich besonders kindlich oder sonstwie aussehen möchte. 

Überhaupt ist es ja sodann schwierig alle in den selben Topf zu werfen - Lolita-Mode ist nicht nur gleich niedlich! Mein Lieblingsunterstil ist Aristocrat Lolita, welcher herzlich wenig mit Kindheit und süssen rosa Bauscheröcken zu tun hat. 

Fischer de Santi macht also nicht nur den Fehler, dass sie Sweet Lolita gleichbedeutend mit Lolitatypus verwendet, sondern sie glaubt wohl auch, dass es nur den Sweet Lolita Modestil gibt. Die Lolita-Mode als Ganzes findet bei ihr nicht wirklich Erwähnung.
Sie schreibt zwar davon, dass es für Mädchen wie Mojoto mittlerweile eigene Kleidermarken gibt und weist damit auf Lolita-Mode-Marken wie Baby The Stars Shine Bright oder Angelic Pretty hin, erwähnt aber an keiner Stelle, dass Lolita-Mode nicht nur "Prinzessinnenhaft" und "süss" sein muss, sondern dass es eben wie gesagt viele verschiedene Unterstile gibt. 

Meiner Meinung nach ist sie in ihrer Recherche vielleicht einfach nicht so weit gegangen. Überhaupt hätte das ja wohl ihren ganzen Artikel relativiert - es gibt nicht nur die niedliche, süsse Lolita. Es gibt nicht nur die Mädchen, welche dem Erwachsenwerden entkommen wollen und sich dafür in rosa Kleider werfen und keinen Sex haben. Es gibt eben auch die "erwachsen" wirkenden Aristocrat und Classic Lolitas, es gibt die mehrheitlich männlichen Dandys und Kodonas und die auf subtile Art erotisierenden Ero Lolitas. 


Der Vorwurf der Asexualität an die Lolita-Mode


Es soll nun jedoch nicht nur auf Begriffen herumgeritten werden, sondern etwas eingehender auf ein Thema eingegangen werden, welches Fischer de Santi im dritten Abschnitt ihres Artikels unter dem Titel Eine süsse Industrie anschneidet: Asexualität

Für Mojoto und ihre Freundinnen ist nicht nur Alkohol, sondern offenbar auch Sex ein Gräuel. Die lebendigen Puppen versuchen ihren Vorbildern möglichst gerecht zu werden und praktizieren eine neue Form des Zölibats. Manche tun es aus Protest, andere aus schlichtem Desinteresse. 
Fischer de Santi Artikel suggeriert, dass es für eine Sweet Lolita normal ist sexuell desinteressiert zu sein. Ich empfinde dies als grundfalsch. 

Wie in jeder Szene gibt es auch in der Lolita-Szene Menschen, die einen Modestil zu einer Lebenshaltung gemacht haben. Es gibt diese Menschen in Europa und Amerika genauso wie es sie in Japan gibt. In der Regel führt man einen solchen Lebensstil doch nicht aufgrund der Kleidung, die man trägt, sondern man hat tut es, weil man so veranlagt ist. Es gibt Menschen, die das was sie tun mit Herz und Seele tun. Manche Menschen hören nicht einfach nur Gothic Musik, sie tragen auch nur schwarz und fühlen sich sehr oft melancholisch, sie sind Goths. Andere hören nicht nur Punk, sie sind Punks. Und in der Lolita-Szene verhält es sich so, dass manche Leute die Lolita-Mode nicht bloss tragen, sondern ganz einfach Lolitas sind. Mojoto ist offenbar so ein Mädchen, Ai aus der Galileo Spezial Folge wohl auch. 

Irgendwann werde ich diesem Thema sicher auch noch einen Post widmen. Für den Moment soll nur diese Unterscheidung gemacht werden und klar sein, dass nicht alle Lolita-Mode-Trägerinnen diesen Modestil als eine Lebensanschauung betrachten. 

Es soll auch erwähnt werden, dass Sexualität im Land der aufgehenden Sonne anders gehandhabt wird als hier im Westen. Ich bin keine Expertin auf diesem Gebiet, aber mir scheint doch, dass die Japaner eher verkrampft sind, wenn es um solche Themen geht. Vielleicht sind Mojoto und Ai nicht nur Lolitas, die ihre Mode als Lebensanschauung betrachten, sondern es liegt auch an ihrem kulturellen Hintergrund, dass sie bei Gesprächen über Sex sehr verkrampft sind und davon reden, dass sie es widerlich finden und sich wünschen Puppen ohne Neigungen zu sein.


Sweet Lolita
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Aus diesen Gründen empfinde ich es als grundfalsch Sweet Lolitas asexuell zu nennen. Nicht jede Sweet Lolita will wirklich eine Puppe sein. Viele Trägerinnen dieses Modestils tragen ihn, weil sie ihn ganz einfach hübsch finden. Oder weil sie tatsächlich gerne für ein paar Stunden aus der Realität flüchten - ist das denn falsch? Andere Menschen schauen sich ja auch Disney-Filme an, gehen ins Kino, starren in ihre Smartphones, pflegen ihre Porno-Sammlung oder machen zur Entspannung Gartenarbeit. Wieso sollte eine Art von Realitätsfluch besser sein als eine andere?

Ich kenne einige Trägerinnen von Sweet Lolita und ich kann dazu nur sagen, dass sie alles andere als keusch und asexuell sind. Eine Bekannte von mir, die lange Zeit Sweet Lolita getragen hat, ist verheiratet und hat ein kleines Mädchen. Die meisten anderen haben einen Freund. 
Und selbst wenn sie asexuell wären - was ist denn falsch daran? Jeder hat ein Recht auf sexuelle Integrität, jeder hat ein Recht darauf sexuell selbstbestimmt zu leben. 
Weswegen sollte denn Asexualität schlechter sein als Heterosexualität, Homosexualität oder was dem Menschen eben sonst noch so gefällt?
Weswegen schlagen die Medien gegen Menschen, die von sich behaupten keine sexuellen Bedürfnisse zu haben? 

Fischer de Santi schreibt in ihrem Artikel, sehr wertend wie ich finde: "Die sexuelle Enthaltsamkeit als Möglichkeit, das Erwachsenwerden möglichst lange hinauszuzögern und gegen die Übersexualisierung durch die Medien zu protestieren, wenn auch in einer etwas seltsamen Form."
Weshalb ist denn das Tragen von Lolita-Mode als Kritik an der Übersexualisierung "eine seltsame Form" des Protests? Das wird mir wohl schleierhaft bleiben. 


Mangel an Persönlichkeit 


Furchtbar finde ich an diesem Artikel nicht nur den Vorwurf der Asexualität, welcher zu einer Art sexueller Bevormundung durch die Medien wird, sondern auch, dass Fischer de Santi schreibt, dass Soziologen der Meinung seien, dass Mädchen, welche diese "Puppenkleider" trügen, dahinter einen Mangel an Persönlichkeit und ihre Fehlerhaftigkeit versteckten. 
Soziologen sind also der Meinung, dass ich keine Persönlichkeit habe. Ich bedanke mich recht herzlich!
Meiner Meinung nach degradiert diese Aussage den Lolita-Modestil zu einer Ausdrucksform für psychisch Kranke. Ja, sicher haben manche Träger/innen dieser Mode wenig Selbstbewusstsein und manche von ihnen mögen wirklich psychisch krank sein. Aber solche Menschen findet man nicht nur in der Lolita-Szene, man findet sie überall. 


Fazit


Mit diesem Post wollte ich auf das Bild aufmerksam machen, welches die Massenmedien von der Lolita-Mode zeichnen. Der Modestil bleibt unverstanden, es wird nur oberflächlich darauf eingegangen und er wird andauernd mit den Kindfrauen verwechselt. Wenn die Medien dann jedoch einmal nicht das sexualisierte Lolita-Bild zeigen, dann wird der Modestil gerade gegenteilig "asexuell" genannt und als die Kleidung für einen Haufen verrückter junger Mädchen ohne Selbstbewusstsein und mit einem Mangel an Persönlichkeit abgetan. 


Die falsche Verwendung des Begriffs durch die Medien erstaunt eigentlich nicht, da ja die Geschichte des Begriffs der Lolita-Mode nicht ganz zu klären ist und auch für viele Anhängerinnen dieser Szene ein Rätsel aufgibt. Dennoch könnten sich Medienschaffende manchmal ein paar Minuten länger Zeit nehmen und zumindest klären, dass Sweet Lolita ein Unterstil der Lolita-Mode ist und nicht eine Sache für sich allein.


Dass das Tragen von Lolita-Mode eine Art von Realitätsflucht darstellt streite ich nicht ab. Dass Sweet Lolitas sehr kindlich wirken und dadurch schnell mit dem Lolitatypus verwechselt werden kann, genau so wenig. Ich bin jedoch der Meinung, dass es, auch wenn gewisse Lolitas (wie auch viele "normale" Menschen und Leute aus anderen Subkulturen) nicht gerne mit sexuellen Themen in Berührung kommen, falsch ist Trägerinnen der Lolita-Mode als asexuell zu bezeichnen. 
Überhaupt würde ich ja nicht darüber schreiben, wenn ich überhaupt kein Interesse an Sex hätte. 

Magst du vielleicht auch

4 Kommentare

  1. Sehr interessant geschrieben. :) Ich bin ganz deiner Meinung, obwohl ich den Lolita-Modestil noch nicht so lange kenne und auch nicht so gut beurteilen kann...
    Gruss Tanja

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    1. Ich danke dir! Oh, ich finde, dass man das durchaus auch dann beurteilen kann, wenn man noch nicht sehr viel über die Mode weiss. Es spielt ja nicht jeder Unterstil mit diesem "Kindlichem". Gerade bei Ero-Lolita und teilweise auch bei Classic oder Aristocrat finde ich, dass es durchaus erotisierend wirken kann.

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  2. Il faut absolument que tu me traduises ce texte, ainsi que ton autre article ! Ca m'intéresse tant, tu ne peux pas savoir à quel point !

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    1. J'avais pas encore le temps de le traduire, je m'excuse. Mais peut-être une fois pendant les vacances :)

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