Fantasy Basel 2016

16.7.16



Auch dieses Jahr fand vom 5.-7. Mai wieder die Fantasy Basel in Basel statt. Eigentlich hätte ich lernen müssen. Es war noch ein Monat bis zum Beginn meiner Jahresprüfungen. Aber ich brauchte ganz dringend eine Pause und die Fantasy Basel hatte ich schon letztes Jahr der Prüfungsvorbereitungen wegen versäumt. Dieses Mal liess ich sie mir nicht entgehen. Gemeinsam mit meiner Freundin Daniela machte ich mich am frühen Morgen auf den Weg nach Basel, damit wir pünktlich zur Türöffnung um 10 Uhr bei der Messe Basel sein würden.




Ein Glück, dass wir schon so früh dort waren, es standen bereits eine Menge Leute vor dem Eingang Schlange. Schön war allerdings, dass man auf einige bekannte Gesichter stiess und sich so die Wartezeit mit Plaudern vertreiben konnte. Daniela und ich freuten uns wie Schneeköniginnen, als die Türen geöffnet wurden und wir eingelassen wurden. 

Die Fantasy Basel ist die grösste Convention, die ich bisher besucht habe. Mir schien, dass die Messe Basel das ideale Gelände dafür war. Die Hallen sind so gross, dass sich die Menschenmenge gut verteilt und man sich nicht allzu sehr in die Quere kommt. Ausserdem sorgte die Lüftung für eine mehr oder weniger angenehme Temperatur. Keine Selbstverständlichkeit bei solchen Veranstaltungen. 




Wir besahen uns die vielen, vielen Verkaufsstände und kauften einiges ein. Ein paar Mal wurden wir um Fotos gebeten und natürlich hielten wir uns auch selber nicht zurück und fragten die Cosplayer, die uns am besten gefielen nach gemeinsamen Fotos. Ich liebe Conventions ja für dieses Sehen und Gesehen werden - wir trafen auf eine Menge wirklich fantastische Cosplayer und es ist einfach immer ein Genuss sich die schönen, aufwendig gestalteten Kostüme anzusehen.










Wir trafen auf Zombies, Orks, Sailor Moon, Pokémon Trainer, Elben, Daenerys Tragaryen und viele, viele andere Fantasiegeschöpfe. Wir nahmen auch am Programm teil. Nach dem Mittagessen hörten wir uns einen Vortrag über die Elbischen Sprachen in J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" an. Wir besuchten das Zombie-Fotostudio und hörten uns am späteren Nachmittag den Talk mit Kristian Nairn an. Dieser war ganz besonders interessant und eines meiner Highlights an diesem Tag. 




Ein Wermutstropfen war vielleicht, dass ein Foto und Autogramm mit Kristian Nairn 40 CHF kosteten und man mehrere Stufen dafür hätte anstehen müssen. Da schon der Eintritt zur Convention über 30 CHF gekostet hatte, leisteten wir uns diesen Spass dann nicht. Wir deckten uns lieber mit Dingen von den Verkaufsständen und Essen ein. 

Ich war etwas überfordert von den vielen Eindrücken. Die Atmosphäre an der Convention kam mir doch eher etwas stressig vor und gegen Nachmittag hatte es auch wirklich viele Leute. Ich denke aber, dass sich die Fantasy Basel für Fans von Fantasy und Science-Fiction sicher lohnt und, dass man mal vorbei schauen sollte, wenn man in der Schweiz wohnhaft ist, da es ja eigentlich noch keine grössere, ähnliche Convention auf Schweizer Gebiet gibt. 

Ich trug nach der Fantasy Basel dann auch nur noch ein einziges Mal Lolita bevor meine anstrengende Prüfungssession begann, die einen ganzen Monat dauern sollte. Es hatte sich, obwohl ich etwas gestresst war, auf jeden Fall gelohnt einen Tag an die Convention zu fahren und mir eine Auszeit vom Alltag und vor allem von der Realität zu gönnen.

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